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19.11.2009 | Neue Presse (Coburg) | Bericht unter: www.np-coburg.de

Kläranlagenbau ist abgeschlossen

der Ort Gemeinfeld wurde mit Kleinkläranlage ausgestattet

Den Verlauf des Einbaus der Kleinkläranlagen in Gemeinfeld begleitete bisher Gerhard Hümmer, der das Projekt chronologisch in Wort und Bild festhielt, wie auf dem Foto zu sehen ist. Über den Abschluss der Kläranlagen-Baumaßnahmen freuen sich (von links) Jörg Loewe, Stefan Kaupper, Gerhard Hümmer und Bürgermeister Karlheinz Denninger. Foto: Gerhard Schmidt

Gemeinfeld - Die Entscheidung der Gemeinfelder, Kleinkläranlagen zu bauen, scheint der richtige Weg gewesen zu sein, wie bei einem Abschlussgespräch am Dienstagnachmittag bei Organisator Gerhard Hümmer deutlich wurde.
Nachdem alle Gemeinfelder ihre Anlagen gebaut haben, die Fördergelder fast vollständig ausbezahlt und die Anlagen vom Sachverständigen für Wasserwirtschaft, Jörg Loewe, abgenommen sind, hat die Bürgerinitiative ein Ende.

Wie Hümmer am Dienstag bei dem Treffen in Gemeinfeld betonte, wurden 58 Anlagen mit einem Investitionswert von rund 250 000 Euro eingebaut. Davon wurden 56 Anlagen von der Firma UTP aus Bayreuth geliefert. Stefan Kaupper von UTP stellte am Schluss fest, dass Hümmer Durchhaltevermögen bis zum bitteren Ende bewiesen habe.

Hümmer zeigte sich sehr erfreut, wie gut sich die Zusammenarbeit zwischen Gemeinde, Verwaltungsgemeinschaft und Landratsamt entwickelte. Der Staat schoss zum Bau durchschnittlich 75 Prozent zu; das Geld sei inzwischen schon fast komplett ausgezahlt wurden. Jörg Loewe ergänzte, dass 95 Prozent der Anlagen vom TÜV abgenommen und in Ordnung sind.

Innerhalb von zwei Jahren war das Projekt in Gemeinfeld abgeschlossen. Alle vier Jahre verlangt das Gesetz künftig eine TÜV-Überprüfung der Kleinkläranlagen. Die Wartung durch die Firma UTP erfolgt zweimal im Jahr.

Das Ortsnetz, das die Zuführung der geklärten Abwässer zum Vorfluter Baunach leitet, muss in den nächsten Jahren teils saniert werden; das ist das Ergebnis, nachdem die Kanäle mit einer Kamera befahren worden sind.

Bürgermeister Karlheinz Denninger sagte im Hinblick auf den Kläranlagenbau, dass Gerhard Hümmer die Fäden im Jahr 2007 in die Hand nahm und dadurch der Kommune und Verwaltung das Ganze erleichterte. Dafür dankte er ihm und bezeichnete die Zusammenarbeit als eine super Sache. Loewe und Kaupper sprachen nicht nur Hümmer großen Dank aus, sondern nannten auch namentlich Michael Marterstein von der VG und Martin Lindner vom Landratsamt, mit denen eine problemlose Zusammenarbeit möglich gewesen sei.

Die Kleinkläranlagen von Gemeinfeld waren die ersten ihrer Art im Landkreis Haßberge. Bezogen auf die Größe des Dorfes gebe es in ganz Bayern nicht mehr in einer Ortschaft.

Gerhard Hümmer freute sich über so viel Lob und wollte wissen, wie es nun weitergeht. Bürgermeister Denninger erklärte, dass die Gemeinde zwar für das Leitungsnetz zuständig sei, sich aber nicht um die einzelnen Kleinkläranlagen kümmern könne. Man war sich einig, dass Gerhard Hümmer weiterhin als Verbindungsmann auftreten sollte, da auch die Gemeinfelder Bürger dies so wünschen. gsch.

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